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Nord Thailandtour 2007

 

Diese Rundreise führte uns von Pattaya aus, 2600 km über Phitsanoluk, Chiang Mai, von dort nach Mae Hong Song, weiter nach Mae Sot über Sukhothai nach Pitsanoluk und wieder zurück nach Pattaya.

 

Wer eine derartige Tour unternehmen will, dem empfehle ich einen geländegängigen Wagen und vor allem gutes Kartenmaterial und ein Thailandhandbuch. (Reiseroute hier klicken)

 

Am Sonntag Mittag sind wir in Pattaya losgefahren und über Nakhon Sawan bis nach Pitsanoluk gefahren, wo wir gegen Abend ankamen.
Dort übernachteten wir erstmal, weil es doch ein wenig zu weit war bis Chiang Mai durchzufahren.

Auf der Suche nach einem sauberen und preiswerten Zimmer, kamen wir an einem kleinen Hotel vorbei, mit einem riesigen Werbeschild "Room for 1 Night 350 Baht"

Anschauen kann man es ja mal, dachten wir und ließen uns die Zimmer zeigen.
die Zimmer waren echt Top, sehr Sauber, mit Aircon und noch ziemlich neu, kostenlosen Kaffee gab es auch.

Wir konnten sogar unseren Wagen direkt vor der Haustüre Parken:

 

 

Nach einer Dusche schauten wir uns erst einmal in Phitsanoluk um, es gab einen riesigen Nachtmarkt, der sehr Sehenswert ist und am Fluss lagen ein paar Restaurantboote, wo man sehr gut essen konnte:

 

 

 

Am nächsten morgen ging es dann weiter nach Chiang Mai.

Am nächsten Tag sind wir am Nachmittag in Chiang Mai angekommen und waren erst einmal erstaunt, wie schön die Stadt ist.

 

Vom Autofahren her ging es recht gemütlich zu, da sehr wenig Verkehr ist. Nur in der Innenstadt, mit den engen Gassen muss man schon ein wenig aufpassen.

Auf der Suche nach einem geeigneten Hotel kamen wir zum Montri Hotel, das für 750 Baht, sehr schöne Zimmer bietet, zudem liegt das Hotel sehr zentral am Nachtmarkt und anderen Ausgehmöglichkeiten.

 

 

Angekommen machten wir nach dem Einchecken erst einmal eine kleine Stadtrundfahrt, wo wir uns aber ein TUk Tuk nahmen, da es doch zu beschwerlich ist, mit dem grossen Auto in den Engen, überfüllten Gassen zu fahren, zudem gab es nicht genügend Parkmöglichkeiten.

 

Wir schauten uns dann ein paar Tempel an:

 

 

 

 

Nach der Rundfahrt ging es wieder ins Hotel wo wir uns fertig machten, um das Nachtleben in Chiang Mai anzusehen.

Abends machten wir uns erst mal auf den Weg, den berühmten Nachtmarkt anzusehen. Der Markt ist ziemlich gross, aber mehr zu sehen als auf anderen Märkten in Thailand gibt es auch nicht.

 

 

 

Für alle die auf die europäische Küche nicht verzichten wollen sehr viele deutsche, schweizer und andere Restaurants.

 

 

Was das Nachtleben betrifft: Es gibt ein paar Bier -  Bars  - Center und jede menge Restaurants, langweilig wird es hier niemanden, außerdem ist das Klima etwas kühler und erträglicher als an der Küste.

 

Am nächsten Morgen starteten wir zum Elefantencamp. Die reizvolle Landschaft mit Bergen und Flüssen hat uns total fasziniert. Sehr viel kann man dort unternehmen, von Trecking bis Rafting, ein wahres Paradies für Naturfreunde.

 

 

 

 

 

Vom Elefantencamp werden Treckingtouren mit Elefanten angeboten, außerdem kann man den Dickhäutern auch bei der täglichen Arbeit zusehen.

 

Nach Besichtigung des Camps sind wir losgefahren, um ein paar Bergvölker kennen zu lernen: Die Fahrt  führte durchs Gebirge, zum Teil auf staubigen Pisten, am Besten gefiel mir aber die Landschaft mit hohen Bergen und dichten Wäldern.

 

 

 

 

 

 

 

Da uns die ganzen Bergvölker neugierig gemacht hatten, änderten wir spontan unsere Reiseroute und beschlossen mal schnell ins ca. 200 km entfernte Mae Hong Son zu fahren, um die berühmten Long Necks anzusehen.

 

Die Fahrt nach Mae Hong Son ging die ersten Kilometer recht zügig zu fahren, dann wurde es immer schwieriger, die Straßen wurden Schmäler und so langsam wurden die Bergstraßen immer steiler. Hätten wir das vorher gewusst, dass wir eine ganze Gebirgskette überqueren mussten, wir hätten es sein lassen.

 

Die Fahrt dauerte 6 Stunden und wir konnten höchstens mit einer Geschwindigkeit von 40Km/h fahren. Dazu ging es nur noch bergauf und bergab, wie in einer Achterbahn. Dafür sind wir mit einem herrlichen Ausblick auf die Berge und den Urwald entschädigt worden

 

 

Als wir gegen Abend in Mae Hong Son ankamen, suchten wir erst einmal, total durchgeschüttelt ein Hotel und ruhten uns den Rest des Abends aus. denn am nächsten Tag mussten wir früh aufstehen, um das alles anzusehen, was wir vorhatten.

 

 

Zuerst erkundeten wir am nächsten Morgen die Stadt, eine kleine,v erschlafene Stadt an der Grenze zu Myanmar, in der man sich schnell zurecht findet.

 

Blick auf Mae Hong Son:

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem wir uns die Stadt angesehen hatten, sind wir weitergefahren zu den Long Necks, war das doch der Hauptgrund, warum wir nach Mae Hong Son gefahren sind.

Etwa sechs Kilometer vor Mae Hong Son mussten wir erstmal an einer Bootsanlegestelle ein Boot chartern, um zu den Long Necks zu gelangen.

 

Das Boot, inkl.Eintritt zu dem Dorf kostete 250 Baht pro Person.

 

 

 

 

Ankunft bei den Long Necks:

 

 

 

 

Als wir das Dorf betraten, kamen wir uns schon ein wenig komisch vor und ich dachte wie die über uns denken, wenn wir die einfach so fotografieren, als wäre das Dorf ein Zoo.

 

 

 

 

 

 

 

Sogar eine eigene Schule gibt es dort:

 

 

Als wir in Mae Hong Son alles angesehen hatten, brachen wir auf Richtung Mae Sot, denn über die Gebirgskette wollten wir auf keinen fall mehr fahren und so mussten wir wieder unsere ganze Route umschmeißen.

 

Der Weg nach Mae Sot war nur unwesentlich besser, als der vorhergehende, wieder ging es bergauf und bergab, mit etwas besseren Straßen.

Durch die Bergwälder zu fahren ist klasse, total abseits liegende Dörfer werden passiert und die Natur ist  einfach überwältigend.

 

Vorsicht ist allerdings geboten, denn die Straßen werden von allerlei Getier bevölkert, von der Schlange bis zum Wasserbüffel.

 

 

 

 

 

 

In Mae Sot angekommen, haben wir schnell ein sehr gutes Hotel gefunden, indem wir uns erstmal ausruhten. Am nächsten Morgen sahen wir uns den Grenzübergang nach Myanmar an.

 

 

 

 

Danach ging es weiter in Richtung Sukothai.

 

Von Mae Sot nach Sukhothai sind es Ca.200 km, diese gingen schön zu fahren, gute Strassen und wenig Verkehr. Aber viel hat Sukothai nicht zu bieten, ausser die alte Ruinenstadt, die wir in ein paar Stunden angesehen hatten, danach fuhren wir weiter Richtung Phitsanoluk, wo wir wieder übernachteten.

 

 

 

Von Phitsanoluk ging es dann wieder zurück nach Bangkok, von dort aus nach Pattaya.

 

Letzte Änderung: 12.04.2012

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