Persönliche Thailand-Tipps von Matze
14 Tage mit dem Auto durch Thailand

Mit dem Mietwagen von Phuket nach Pattaya – Ein Roadtrip-Erlebnis

Toyota Altis als Mietwagen für den Roadtrip von Phuket nach Pattaya
Mit diesem Mietwagen fuhr ich in 14 Tagen von Phuket über die West- und Golfküste bis nach Pattaya.

Thailand ist ein Land der unendlichen Möglichkeiten, wenn es ums Reisen geht. Diesmal entschied ich mich, von der Insel Phuket aus eine unvergessliche Mietwagen-Rundreise quer durchs Land bis nach Pattaya zu unternehmen. Die Strecke umfasst etwa 1.300 Kilometer, und mit einem gut durchdachten Plan konnte ich die Reise in vollen Zügen genießen.

Interessant ist, dass ich vor vielen Jahren diese Strecke bereits einmal in umgekehrter Richtung – von Pattaya nach Phuket – gefahren bin. Seitdem hat sich vieles verbessert: Die Straßenverhältnisse sind deutlich besser geworden, es gibt mehr Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Strecke, und insgesamt finde ich das Reisen heutzutage angenehmer als damals.

Phuket–Pattaya-Roadtrip auf einen Blick

  • Dauer: 14 Tage mit meist zwei Übernachtungen pro Etappenziel
  • Hauptroute: etwa 1.300 Kilometer von Phuket nach Pattaya
  • Gesamte Fahrleistung: 3.440 Kilometer inklusive Ausflügen und Besichtigungen
  • Mietwagen: Toyota Altis, übernommen am Flughafen Phuket
  • Übernachtungsorte: Khao Lak, Ranong, Chumphon, Prachuap Khiri Khan, Hua Hin, Damnoen Saduak und Kanchanaburi
  • Damals gezahlte Reisekosten: rund 930 Euro ohne Essen und Getränke
  • Navigation: Google Maps auf dem Smartphone

Reisevorbereitung und Planung

Für diese Rundreise von Phuket nach Pattaya plante ich insgesamt 14 Tage ein. Pro Reiseziel waren zwei Übernachtungen vorgesehen, sodass ich genügend Zeit hatte, die verschiedenen Orte zu erkunden. Hier ein Überblick über meine wichtigsten Vorbereitungen:

Diese Route, so finde ich, bietet eine perfekte Mischung aus Küstenlandschaften, Nationalparks und kulturellen Highlights. Natürlich ist diese Route noch ausbaufähig, aber dafür dürften 14 Tage doch etwas kurz sein.

Mietwagen buchen

Den Mietwagen buchte ich sechs Wochen im Voraus über Sunny Cars*. Meine Wahl fiel auf einen Toyota Altis. Für 15 Miettage zahlte ich damals 398 Euro; für die eigentliche Rundreise plante ich 14 Tage ein. Ein kleineres und günstigeres Modell hätte für mich allein ebenfalls ausgereicht. Wie sich eine kompaktere Fahrzeugklasse im Alltag fährt, zeige ich in meinem Erfahrungsbericht zum Nissan Almera in Thailand.

Aktueller Hinweis für Selbstfahrer

Führerschein vor der Reise prüfen

Ein deutscher nationaler Führerschein allein wird in Thailand offiziell nicht anerkannt. Nach den aktuellen Reisehinweisen des Auswärtigen Amts benötigst du zusätzlich einen internationalen Führerschein nach dem Übereinkommen von 1968 oder eine thailändische Fahrerlaubnis. Der internationale Führerschein gilt nur zusammen mit dem nationalen Führerschein. Mehr dazu findest du in meinem Beitrag zum internationalen Führerschein in Thailand und in den offiziellen Reisehinweisen.

Anreise per Flug nach Phuket

Da ich die Reise in Phuket begann, buchte ich einen One-Way-Flug von Pattaya (U-Tapao Flughafen) nach Phuket mit Bangkok Airways. Das Ticket kostete damals 2.400 Baht, inklusive 20 kg Freigepäck, was perfekt für mein Reisegepäck war.

Die ATR 72-500 der Bangkok Airways, Kennung HS-PZG, nach der Landung am Flughafen Phuket (HKT)
Die ATR 72-500 der Bangkok Airways, Kennung HS-PZG, nach der Landung am Flughafen Phuket (HKT)

Hotels entlang der Route buchen

Die Unterkunft in Khao Lak, meinem ersten Reiseziel, buchte ich im Voraus. Weitere Hotels buchte ich erst immer einen Tag zuvor, um meine Reiseroute bei Bedarf flexibel anpassen zu können. Dafür nutzte ich die Plattform Agoda*, die mir eine spontane Anpassung der Reiseroute ermöglichte.

Route von Phuket nach Pattaya: alle Etappen

Ich plante die Strecke bewusst mit kurzen Etappen und meist zwei Nächten am selben Ort. So blieb neben dem Fahren genügend Zeit für Strände, Nationalparks und Sehenswürdigkeiten.

ReisetageEtappeEntfernung (ca.)
Tag 1–2Phuket – Khao Lak75 km
Tag 3–4Khao Lak – Ranong215 km
Tag 5–6Ranong – Chumphon130 km
Tag 7–8Chumphon – Prachuap Khiri Khan180 km
Tag 9–10Prachuap Khiri Khan – Hua Hin100 km
Tag 11Hua Hin – Damnoen Saduak130 km
Tag 12–13Damnoen Saduak – Kanchanaburi90 km
Tag 14Kanchanaburi – Pattaya280 km

Mein Reiseverlauf von Phuket nach Pattaya

Tag 1–2: Phuket – Khao Lak

Nach der Landung in Phuket und dem Erhalt meines Gepäcks ging es direkt zum Schalter der Autovermietung National, der sich auf der linken Seite direkt nach dem Ausgang der Gepäckausgabe befand.

Nach Vorlage des Mietwagen-Vouchers waren die Formalitäten – wie das Kopieren des Reisepasses und des Führerscheins – schnell erledigt. Anschließend erfolgte die Mietwagenübergabe auf dem Parkplatz gegenüber vom Terminal. Das Fahrzeug, ein Toyota Altis, wurde gründlich begutachtet, und alle vorhandenen Schäden wurden in einer Liste vermerkt.

Übernahme des Mietwagens am Flughafen Phuket – Start der Roadtrip-Abenteuer durch Thailand
Übernahme des Mietwagens am Flughafen Phuket – Start der Roadtrip-Abenteuer durch Thailand.

Mit dem Mietwagen startete ich dann Richtung Khao Lak, das etwa 75 Kilometer vom Flughafen Phuket entfernt liegt. Für die Navigation nutzte ich Google Maps, das sich wie immer als zuverlässiger Begleiter erwies.

Die Fahrt entlang der Route 402, die über die Sarasin-Brücke führt, welche Phuket mit dem Festland verbindet, war angenehm und dauerte knapp über eine Stunde. Die Straßenverhältnisse waren gut, und der Verkehr hielt sich in Grenzen.

Die Sarasin-Brücke in Phuket Die historische Verbindung zwischen der Insel Phuket und dem thailändischen Festland
Die Sarasin-Brücke in Phuket: Die historische Verbindung zwischen der Insel Phuket und dem thailändischen Festland.
Die gut ausgebaute Straße nach Khao Lak Eine landschaftlich reizvolle Strecke, die das Fahren angenehm macht
Die gut ausgebaute Straße nach Khao Lak: Eine landschaftlich reizvolle Strecke, die das Fahren angenehm macht.

Meine Unterkunft in Khao Lak war das Tuaprodhome, eine gemütliche Anlage mit geräumigen Bungalows, eingebettet in einen riesigen tropischen Garten. Für Reisende ohne eigenes Fahrzeug könnte die Lage etwas abgelegen wirken, aber für mich mit dem Mietwagen war die Anbindung ideal. Die Unterkunft lag nur 600 Meter von der Hauptstraße entfernt.

Tuaprodhome Bungalow in Khao Lak Bequemes Parken direkt vor der Haustür im idyllischen, tropischen Garten
Tuaprodhome Bungalow in Khao Lak: Bequemes Parken direkt vor der Haustür im idyllischen, tropischen Garten.
Geräumiger und gepflegter Bungalow in Khao Lak Ideal für einen komfortablen Aufenthalt in tropischer Umgebung
Geräumiger und gepflegter Bungalow in Khao Lak: Ideal für einen komfortablen Aufenthalt in tropischer Umgebung.

Was kann man in Khao Lak mit dem Mietwagen unternehmen?

Khao Lak ist bekannt für seine traumhaften Strände, und ein Mietwagen ist hier besonders nützlich, wenn man alle Strände erkunden möchte. Auch einige Sehenswürdigkeiten in der Umgebung sind mit dem Auto viel bequemer zu erreichen als mit einem Roller.

Den ersten Tag in Khao Lak nutzte ich, um die Strände zu erkunden, und ich muss sagen, Khao Lak hat wirklich beeindruckende Strände mit klarem, blauem Wasser. Besonders gut gefallen haben mir der Coconut Beach und der White Sand Beach. Wer einen reinen Badeurlaub plant, wird hier voll auf seine Kosten kommen.

Ohne eigenen fahrbaren Untersatz ist man jedoch oft auf Taxis angewiesen, deren Preise nicht gerade günstig sind. Während eines zweiwöchigen Aufenthalts können so schnell hohe Taxikosten anfallen, weshalb ein Mietwagen definitiv eine gute Investition ist.

Das Autofahren in Khao Lak war insgesamt sehr angenehm. Besonders entlang der Strandstraßen konnte man einfach mal anhalten und spontan ins Meer springen. Die meisten Strände bieten ausreichend Parkmöglichkeiten. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Restaurants gibt es in Khao Lak mehr als genug, und mit dem Auto konnte ich auch abgelegene und besondere Lokale besuchen.

Wer tagsüber viel sehen und erleben möchte, sollte früh aufstehen. Nach einem langen Tag am Strand oder auf Erkundungstour bestand das Nachtleben meist aus einem entspannten Abendessen und einem kühlen Bier auf der Terrasse. Solche Tage sind zwar anstrengend, aber die Erlebnisse lohnen sich allemal. Abends fiel ich meist früh ins Bett, um am nächsten Morgen, in der Regel gegen 7:00 Uhr, wieder für den nächsten Reisetag bereit zu sein.

Tag 3–4: Khao Lak – Ranong

Die zweite Etappe meiner Reise führte mich von Khao Lak nach Ranong. Die Entfernung betrug insgesamt etwa 215 Kilometer, und bei gemütlicher Fahrweise ließ sich die Strecke in etwa drei Stunden bewältigen. Ich startete früh morgens um 7:30 Uhr in Khao Lak, da ich einen Abstecher zum Laem Son National Park machen wollte, der etwa 60 Kilometer vor Ranong liegt.

Nach etwa drei Stunden Fahrt erreichte ich den Eingangsbereich des Nationalparks, wo eine Eintrittsgebühr von 200 Baht fällig wurde. Der Park war eine willkommene Gelegenheit, um eine Pause einzulegen und mich im sauberen, klaren Wasser abzukühlen.

Nach etwa zwei erholsamen Stunden am Strand des Nationalparks setzte ich meine Fahrt fort und erreichte mein Hotel in Ranong. Die Unterkunft hatte ich bereits am Vortag über Agoda* gebucht.

Für die nächsten zwei Nächte übernachtete ich im Les Robinsons De Ranong Resort, einer kleinen und ruhigen Bungalowanlage, die mitten in der Natur liegt. Die Anlage bietet zwar nicht viel Luxus, aber für Reisende wie mich, die den ganzen Tag mit dem Auto unterwegs sind, war sie genau richtig – ruhig, gemütlich und naturverbunden.

Schöner Bungalow in Hanglage in Ranong Abseits des Trubels für eine ruhige und entspannte Auszeit
Schöner Bungalow in Hanglage in Ranong: Abseits des Trubels für eine ruhige und entspannte Auszeit.
Sauberer und zweckmäßig eingerichteter Bungalow Ideal für eine komfortable und praktische Unterkunft
Sauberer und zweckmäßig eingerichteter Bungalow: Ideal für eine komfortable und praktische Unterkunft.

Sehenswertes in und um Ranong

Ranong bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die durch den eigenen Mietwagen bequem erreichbar sind. Besonders empfehlenswert sind die heißen Quellen von Ranong, die einen Besuch wert sind. Hier spürte ich wieder den Vorteil eines Mietwagens: Alle wichtigen Attraktionen der Region waren schnell und unkompliziert erreichbar, ohne dass ich auf teure Taxis angewiesen war.

Der Straßenverkehr in und um Ranong war überraschend ruhig, was das Fahren in dieser Region besonders angenehm machte. Die entspannten Verkehrsbedingungen und die gut ausgebauten Straßen machten diesen Teil der Reise besonders angenehm und stressfrei.

Tag 5–6: Ranong – Chumphon

Nach zwei Nächten in Ranong führte mich die nächste Etappe nach Chumphon. Die Entfernung zwischen Ranong und Chumphon beträgt etwa 130 Kilometer, die in etwa zwei Stunden bequem zu fahren sind.

Chumphon ist bekannt für seine schönen Strände, weshalb ich mich für eine Unterkunft direkt am Meer entschied – das Saphli Villa Beach Resort, etwa 20 Kilometer außerhalb der Stadt.

Saphli Villa Beach Resort, Chumphon Geräumige Bungalows direkt am Strand für einen entspannten Aufenthalt
Saphli Villa Beach Resort, Chumphon: Geräumige Bungalows direkt am Strand für einen entspannten Aufenthalt.
Innenausstattung des Bungalows Funktional und gemütlich eingerichtet
Innenausstattung des Bungalows: Funktional und gemütlich eingerichtet

Das Resort entsprach genau meinen Vorstellungen: Es war ruhig und etwas abgelegen, aber mit einem Mietwagen stellte das keinerlei Problem dar. Tagsüber erkundete ich die Strände in und um Chumphon und besichtigte einige der lokalen Sehenswürdigkeiten. Gegen Mittag kehrte ich in das Resort zurück und verbrachte den restlichen Nachmittag entspannt am Strand.

Ein besonders praktischer Vorteil in Chumphon war, dass es an den Stränden genügend Parkmöglichkeiten gab, sodass man direkt am Strand parken konnte. Das machte es einfach, zwischen den verschiedenen Stränden hin und her zu wechseln und spontan Stopps einzulegen.

Parken am Thungwualaen-Strand in Chumphon Bequemer geht es nicht – ein klarer Vorteil des Mietwagens
Parken am Thungwualaen-Strand in Chumphon: Bequemer geht es nicht – ein klarer Vorteil des Mietwagens.
Thung Wua Laen Strand, Chumphon Traumhafter, menschenleerer Strand mit kristallklarem Wasser
Thung Wua Laen Strand, Chumphon: Traumhafter, menschenleerer Strand mit kristallklarem Wasser.

Tipp: Abstecher nach Koh Tao

Wer mehr Zeit in Chumphon hat, dem empfehle ich einen Abstecher auf die Trauminsel Koh Tao. Die Fährverbindungen* sind zahlreich, und am Lomprayah Pier gibt es bewachte Parkplätze, wo man sein Auto kostenpflichtig abstellen kann, während man die Insel besucht.

Lomprayah Pier in Chumphon Der zentrale Ausgangspunkt für Fährverbindungen nach Koh Tao
Lomprayah Pier in Chumphon: Der zentrale Ausgangspunkt für Fährverbindungen nach Koh Tao.

Allerdings sollte man beachten, dass es keine Autofähren gibt und das Auto während der Inselbesichtigung ungenutzt stehen bleibt. Wer dennoch die atemberaubende Insel erleben möchte, sollte diese Option in Betracht ziehen.

Da mein Zeitplan festgelegt war, reichte die Zeit leider nicht für einen Besuch auf Koh Tao, aber für Reisende mit mehr Flexibilität ist es definitiv eine lohnenswerte Empfehlung.

Tag 7–8: Chumphon – Prachuap Khiri Khan

Das nächste Etappenziel war Prachuap Khiri Khan, das nur etwa 180 Kilometer von Chumphon entfernt liegt. Die Fahrzeit von Chumphon nach Prachuap Khiri Khan beträgt ohne Zwischenstopp ungefähr zwei Stunden.

Auf dem Weg legte ich eine kleine Pause in Ban Krut ein, um den beeindruckenden Wat Thang Sai Tempel auf dem Thong Chai Mountain zu besichtigen.

Wat Thang Sai Tempel in Ban Krut Ein beeindruckender Tempel mit atemberaubender Aussicht
Wat Thang Sai Tempel in Ban Krut: Ein beeindruckender Tempel mit atemberaubender Aussicht.

Nach der kurzen Besichtigung ging es weiter Richtung Prachuap Khiri Khan, wo ich den restlichen Nachmittag am traumhaften Ao Manao Strand verbrachte.

Ao Manao Beach, Prachuap Khiri Khan Traumhafte Bucht mit klarem Wasser und feinem Sand
Ao Manao Beach, Prachuap Khiri Khan: Traumhafte Bucht mit klarem Wasser und feinem Sand.

Dieser Strand liegt nur wenige Kilometer vor der Stadt und ist ideal zum Baden und Entspannen. Der flach abfallende Sandstrand und das glasklare Wasser machten den Strand zu einem perfekten Ort, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Am späten Nachmittag fuhr ich zu meiner gebuchten Unterkunft, dem Suksopha Resort, einem kleinen, gemütlichen Hotel mit geräumigen Zimmern und freundlichen Gastgebern.

Suksopha Resort, Prachuap Khiri Khan Eine empfehlenswerte Unterkunft für Reisende mit Mietwagen
Suksopha Resort, Prachuap Khiri Khan: Eine empfehlenswerte Unterkunft für Reisende mit Mietwagen.
Suksopha Resort, Prachuap Khiri Khan Sauber, komfortabel und preiswert – ideal für einen entspannten Aufenthalt
Suksopha Resort, Prachuap Khiri Khan: Sauber, komfortabel und preiswert – ideal für einen entspannten Aufenthalt.

Am frühen Abend erkundete ich den Nachtmarkt in Prachuap Khiri Khan, der sich entlang der gesamten Uferpromenade erstreckt. Der Markt bot eine Vielzahl an Essensständen mit günstigen und leckeren Gerichten, ideal, um den Tag mit einem kleinen Snack abzurunden.

Nachtmarkt in Prachuap Khiri Khan Zahlreiche Essensstände mit vielfältigen Leckereien
Nachtmarkt in Prachuap Khiri Khan: Zahlreiche Essensstände mit vielfältigen Leckereien.
Leckeres Streetfood am Nachtmarkt in Prachuap Khiri Khan Ein kulinarisches Highlight der Region
Leckeres Streetfood am Nachtmarkt in Prachuap Khiri Khan: Ein kulinarisches Highlight der Region.
Nachtmarkt in Prachuap Khiri Khan Günstig und lecker essen – besonders zu empfehlen ist das Thai-Omelett
Nachtmarkt in Prachuap Khiri Khan: Günstig und lecker essen – besonders zu empfehlen ist das Thai-Omelett.

Tag 8: Prachuap Khiri Khan und Umgebung

Am nächsten Tag stand eine kurze Besichtigung der Stadt und der Umgebung von Prachuap Khiri Khan auf dem Programm. Ein Highlight war der Besuch des 40 Kilometer entfernten Khao Sam Roi Yot Nationalpark, wo ich die bekannte Phraya Nakhon Höhle besichtigte.

Um das volle Tagesprogramm zu schaffen, sollte man früh aufstehen. Vor allem für den Besuch im Khao Sam Roi Yot Nationalpark sollte man mindestens einen halben Tag einplanen und eine gewisse Kondition für die Wanderungen zu den Höhlen mitbringen.

Am Abend war ich froh, nach diesem anstrengenden Tag ins Hotel zurückzukehren, um mich für den nächsten Tag auszuruhen. Das nächste Etappenziel war Hua Hin, das nur etwa 100 Kilometer entfernt liegt und in gut einer Stunde mit dem Auto zu erreichen ist.

Tag 9–10: Prachuap Khiri Khan – Hua Hin

Am 9. Tag meiner Reise ging es weiter nach Hua Hin, dem bekannten Seebad am Golf von Thailand. Hua Hin ist mit seinem sechs Kilometer langen, feinsandigen Strand ideal für einen Badeurlaub. Auch wenn die Strände hier nicht ganz so schön sind wie in Khao Lak oder Chumphon, bietet Hua Hin vor allem abends ein lebhaftes Programm.

Strand in Hua Hin am Hilton Hotel bei Sonnenuntergang Ein malerischer Anblick am Golf von Thailand
Strand in Hua Hin am Hilton Hotel bei Sonnenuntergang: Ein malerischer Anblick am Golf von Thailand.
Pferde am Strand in Hua Hin Reiten entlang des Strandes – ein besonderes Erlebnis
Pferde am Strand in Hua Hin: Reiten entlang des Strandes – ein besonderes Erlebnis.

Meine Unterkunft war das Hua-Hin Grand Hotel & Plaza, ein einfaches Hotel mit einer relativ guten Lage, sodass ich die Stadt auch mal ohne Mietwagen erkunden konnte. Besonders abends ist es angenehm, auf das Auto zu verzichten, da das Nachtleben in Hua Hin vielfältig ist.

Hua-Hin Grand Hotel & Plaza Günstige Unterkunft mit einfachen Zimmern in Hua Hin
Hua-Hin Grand Hotel & Plaza: Günstige Unterkunft mit einfachen Zimmern in Hua Hin.
Zimmer im Hua-Hin Grand Hotel & Plaza Einfach, sauber und funktional für einen kurzen Aufenthalt
Zimmer im Hua-Hin Grand Hotel & Plaza: Einfach, sauber und funktional für einen kurzen Aufenthalt.

Tagsüber nutzte ich den Mietwagen, um die üblichen Sehenswürdigkeiten in Hua Hin zu besichtigen. Abends ließ ich den Tag gemütlich ausklingen und tauchte in das lebhafte Nachtleben ein.

Eigentlich hatte ich geplant, etwas länger in Hua Hin zu bleiben und von dort direkt nach Pattaya zurückzufahren. Doch nach vielen Strandbesuchen beschloss ich, weiter nach Ratchaburi zu fahren, um dort eine Nacht in Damnoen Saduak zu verbringen und in aller Ruhe den berühmten schwimmenden Markt zu besuchen.

Tag 11: Hua Hin – Damnoen Saduak

Am 11. Tag meiner Reise fuhr ich von Hua Hin zum berühmten schwimmenden Markt in Damnoen Saduak. Die Entfernung beträgt etwa 130 Kilometer, und bei normaler Fahrweise sind die zwei Stunden gut zu schaffen (Streckenkarte*).

Meine Unterkunft für die Nacht war das Maikaew Damnoen Resort, das nur einen kurzen Fußmarsch (ca. 2 Minuten) vom schwimmenden Markt entfernt liegt, einer der bekanntesten Touristenattraktionen in Thailand.

Während der Fahrt nach Damnoen Saduak hatte ich eine unerwartete Reifenpanne, als sich eine Schraube in meinen Reifen gebohrt hatte. Glücklicherweise war im Mietwagen ein funktionierender Ersatzreifen und das nötige Werkzeug vorhanden, sodass ich den Reifen problemlos wechseln konnte. Dennoch suchte ich die nächste Werkstatt auf, um den kaputten Reifen reparieren zu lassen.

Der Übeltäter Diese Schraube bohrte sich in den Reifen meines Mietwagens
Der Übeltäter: Diese Schraube bohrte sich in den Reifen meines Mietwagens.

An einer Tankstelle fand ich eine kleine Hinterhofwerkstatt, in der der Mechaniker den Reifen in nur zehn Minuten flickte und wieder montierte. Die Kosten für diese schnelle und effiziente Reparatur betrugen günstige 150 Baht, und ich gab zusätzlich noch ein Trinkgeld für die hervorragende Arbeit.

Reifenpanne in Thailand Reifenwechsel am Mietwagen unterwegs
Reifenpanne in Thailand: Reifenwechsel am Mietwagen unterwegs.
Reifenreparaturwerkstatt in Thailand Günstige Reparatur für einen geflickten Reifen
Reifenreparaturwerkstatt in Thailand: Günstige Reparatur für einen geflickten Reifen.

Da ich nur eine Nacht in Damnoen Saduak verbrachte, besichtigte ich den schwimmenden Markt nur kurz am Nachmittag, verbrachte den Rest des Tages jedoch entspannt am Hotelpool. Der Markt war zu dieser Zeit fast ausgestorben, weshalb ich beschloss, am nächsten Morgen früh aufzustehen, um ihn in aller Ruhe zu erkunden.

Am folgenden Tag ging ich direkt nach dem Frühstück um 8:00 Uhr zum Markt. Zu dieser frühen Stunde war ich noch einer der wenigen Besucher, doch schon nach kurzer Zeit trudelten die Touristenbusse ein, und der Markt sowie die Kanäle (Klongs) wurden schnell von Besuchern überflutet.

Damnoen Saduak Floating Market am frühen Morgen Ein Mönch im Boot erhält Spenden
Damnoen Saduak Floating Market am frühen Morgen: Ein Mönch im Boot erhält Spenden.
Damnoen Saduak Floating Market ohne Touristen Die Ruhe vor dem Sturm um 800 Uhr
Damnoen Saduak Floating Market ohne Touristen: Die Ruhe vor dem Sturm um 8:00 Uhr.

Der Vormittag am schwimmenden Markt war spannend, aber das Verkehrschaos auf den Klongs war beeindruckend. Dicht gedrängte Boote, vollgestopft mit Touristengruppen, machten es fast unmöglich, sich zu bewegen. Nach meiner Beobachtung ist es viel angenehmer und günstiger, den Markt zu Fuß zu erkunden. Ein Spaziergang entlang der Kanäle bietet von den Holzstegen aus einen viel besseren Blick auf das Treiben auf dem Markt.

Tag 12–13: Damnoen Saduak – Kanchanaburi

Am 12. Tag meiner Reise ging es weiter von Damnoen Saduak nach Kanchanaburi, das nur etwa 90 Kilometer entfernt liegt (Route). Diese Strecke bewältigte ich in etwa zwei Stunden und war die letzte Station meiner Mietwagenrundreise.

Ich übernachtete im Serene Residence, einem sauberen Hotel mit einer noch akzeptablen Lage. Die kommenden drei Tage standen im Zeichen von Sightseeing und der Erkundung der Umgebung von Kanchanaburi.

Serene Residence, Kanchanaburi Gutes Hotel, aber etwas abgelegen – 800 Meter bis zum Busbahnhof
Serene Residence, Kanchanaburi: Gutes Hotel, aber etwas abgelegen – 800 Meter bis zum Busbahnhof.
Zimmer im Serene Residence, Kanchanaburi Komfortabel und sauber
Zimmer im Serene Residence, Kanchanaburi: Komfortabel und sauber

Am nächsten Morgen besuchte ich die berühmte River-Kwai-Brücke in Kanchanaburi sowie das angrenzende Kriegsmuseum. Parkplätze gibt es in der Nähe der Brücke ausreichend.

Danach fuhr ich zur etwa 40 Kilometer entfernten Tham Kra Sae Bridge, einer beeindruckenden Holzkonstruktion, die am Berghang von Kriegsgefangenen während des Zweiten Weltkriegs erbaut wurde und Teil der Death Railway ist. Die Brücke ist begehbar, und am anderen Ende befindet sich eine kleine Bahnstation sowie der Krasae-Cave.

Tham Krasae Bridge Ab diesem Punkt beginnt der Fußweg über die historische Brücke
Tham Krasae Bridge: Ab diesem Punkt beginnt der Fußweg über die historische Brücke.
Tham Krasae Brücke, auch bekannt als Teil der „Todesbahnstrecke“ in Thailand
Tham Krasae Brücke, auch bekannt als Teil der „Todesbahnstrecke“ in Thailand.
Tham Krasae Bridge, Thailand Atemberaubender Ausblick auf den River Kwai von der Eisenbahnlinie
Tham Krasae Bridge, Thailand: Atemberaubender Ausblick auf den River Kwai von der Eisenbahnlinie

Am späten Nachmittag kehrte ich nach Kanchanaburi zurück. Nach einer erfrischenden Dusche entschied ich mich, zu Fuß vom Hotel zum Busbahnhof zu gehen, wo am frühen Abend zahlreiche Essensstände aufgebaut wurden. Dort genoss ich leckeres Thaifood und gönnte mir eine große Flasche Leo-Bier.

Straßenrestaurants in Kanchanaburi Lokale Spezialitäten und authentisches Thai-Streetfood
Straßenrestaurants in Kanchanaburi: Lokale Spezialitäten und authentisches Thai-Streetfood.

Nach einer üppigen Mahlzeit ging es zurück ins Hotel. Ich ließ das Nachtleben in Kanchanaburi ausfallen, da ich für den nächsten Tag fit sein wollte.

Am darauffolgenden Tag besuchte ich einige Tempel in der Umgebung, beginnend mit dem Wat Ban Tham, der nur 10 Kilometer von meinem Hotel entfernt liegt. Hier war körperliche Anstrengung angesagt, da der Tempel über eine lange Treppe auf einen Berg führt.

Danach besuchte ich das etwa 5 Kilometer weiter entfernte Wat Tham Sua,, einem weiteren beeindruckenden Tempel, dessen Architektur mich besonders faszinierte. Der Tempel bietet eine wunderbare Aussicht und ist definitiv einen Besuch wert.

Etwa 10 Kilometer vom Wat Tham Sua entfernt liegt der gigantische Giant Tree (Karte), ein uralter Baum, der definitiv ein besonderes Highlight der Umgebung ist.

Giant Tree, Kanchanaburi Ein beeindruckender, jahrhundertealter Baum, der zu den Naturwundern der Region zählt
Giant Tree, Kanchanaburi: Ein beeindruckender, jahrhundertealter Baum, der zu den Naturwundern der Region zählt.

Weitere empfehlenswerte Ausflugsziele in der Nähe sind der Erawan-Nationalpark und das historische Malika R.E.124. Wer genug Zeit hat, sollte unbedingt noch einen Abstecher nach Sangkhlaburi machen, das etwa 220 Kilometer entfernt liegt.

Tag 14: Kanchanaburi – Pattaya

Die Rückfahrt von Kanchanaburi nach Pattaya war mit 280 Kilometern die längste Strecke meiner Reise (Route). Auf der Strecke, die an Bangkok vorbeiführt, war der meiste Verkehr zu erwarten. Einige Abschnitte sind mautpflichtig, aber die Mautstraßen ermöglichen ein schnelleres Vorankommen. Besonders kurz vor dem Flughafen Bangkok gab es erneut hohes Verkehrsaufkommen.

Fahrt auf der Bangkok Motorway, Rama IX Road Eine der Hauptverkehrsadern der Stadt
Fahrt auf der Bangkok Motorway, Rama IX Road: Eine der Hauptverkehrsadern der Stadt.
Fahrt auf der Bangkok Motorway 7 Richtung Pattaya Links führt die Abzweigung zum Suvarnabhumi Flughafen
Fahrt auf der Bangkok Motorway 7 Richtung Pattaya: Links führt die Abzweigung zum Suvarnabhumi Flughafen.
Willkommensschild „Welcome to Pattaya“ auf der Motorway 7 kurz vor Pattaya Das Ende einer langen Mietwagenrundreise
Willkommensschild „Welcome to Pattaya“ auf der Motorway 7 kurz vor Pattaya: Das Ende einer langen Mietwagenrundreise.

Kosten meiner Mietwagen-Rundreise durch Thailand

Die folgenden Beträge stammen von meiner damaligen Reise. Sie zeigen, wie sich meine Gesamtkosten zusammensetzten, sind aber keine aktuellen Angebotspreise. Mietwagen, Hotels, Kraftstoff und Eintrittspreise können heute deutlich abweichen.

PostenBetrag meiner ReiseHinweis
Mietwagen398 EuroToyota Altis für 15 Miettage mit umfangreichem Versicherungspaket
Benzin5.600 Baht, damals etwa 160 EuroFür insgesamt 3.440 gefahrene Kilometer
Hotelsrund 350 EuroIm Durchschnitt etwa 25 Euro pro Nacht
Nationalparks400 BahtJe 200 Baht im Laem-Son-Nationalpark und an der Phraya-Nakhon-Höhle
Maut250 BahtVor allem auf den Autobahnen rund um Bangkok
Strafzettel500 BahtWegen einer abgelaufenen Steuerplakette; bei der Rückgabe erstattet
Meine damalige Bilanz

Rund 930 Euro ohne Essen und Getränke

Die Gesamtkosten meines zweiwöchigen Roadtrips lagen bei etwa 930 Euro. Die 1.300 Kilometer lange Hauptroute wurde durch Strandfahrten, Nationalparks und weitere Ausflüge zu einer tatsächlichen Fahrleistung von 3.440 Kilometern.

Mein Fazit: Thailand mit dem Mietwagen erkunden

Für mich war diese Rundreise definitiv zu empfehlen.

Das Reisen mit einem Mietwagen in Thailand bietet viele Vorteile. Der größte Vorteil besteht in der Unabhängigkeit von Taxis und öffentlichen Verkehrsmitteln. Zudem kann man das Gepäck im Kofferraum sicher verstauen und muss es nicht ständig mit sich herumtragen.

Während meiner gesamten Rundreise lag mein Hartschalenkoffer sicher im Kofferraum, und ich holte nur das heraus, was ich für den Tag brauchte. Auch schmutzige Wäsche ließ sich problemlos im Kofferraum lagern.

Eine Mietwagen-Rundreise durch Thailand ist nicht nur eine tolle Erfahrung, sondern auch körperlich anstrengend. Wer viel sehen möchte, sollte früh aufstehen. Für Langschläfer, die gerne bis mittags im Bett bleiben, ist eine solche Tour möglicherweise weniger geeignet. Aber für diejenigen, die möglichst viel von diesem wunderschönen Land entdecken möchten, ist der Mietwagen das beste Fortbewegungsmittel.

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Prüfe nicht nur den Tagespreis, sondern auch Versicherungsschutz, Selbstbeteiligung, Kilometerregelung und mögliche Einweggebühren. So lässt sich ein Angebot besser mit deiner geplanten Route vergleichen.

  • Fahrzeuggröße passend zu Gepäck und Strecke auswählen
  • Versicherungsumfang und Selbstbeteiligung kontrollieren
  • Rückgabeort und mögliche Einweggebühr vorab prüfen

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Kurz beantwortet

Häufige Fragen zur Mietwagen-Rundreise Phuket–Pattaya

Ich plante 14 Tage ein und blieb an den meisten Etappenzielen zwei Nächte. Die Strecke lässt sich schneller fahren, doch dann bleibt deutlich weniger Zeit für Strände, Nationalparks und Ausflüge.

Die Hauptroute von Phuket nach Pattaya umfasste ungefähr 1.300 Kilometer. Mit allen Fahrten zu Stränden, Hotels und Sehenswürdigkeiten kamen bei mir insgesamt 3.440 Kilometer zusammen.

Mein Toyota Altis war komfortabel, für mich allein aber größer als nötig. Für diese überwiegend gut ausgebaute Route genügt meist auch ein kleinerer Mietwagen, sofern Gepäck und Mitreisende hineinpassen.

Ja. Ein deutscher nationaler Führerschein allein wird offiziell nicht anerkannt. Du benötigst zusätzlich einen internationalen Führerschein nach dem Übereinkommen von 1968; beide Dokumente müssen zusammen mitgeführt werden.

Prüfe vor der Buchung, ob Übernahme und Rückgabe an unterschiedlichen Orten erlaubt sind und welche Gebühr dafür anfällt. Lass dir außerdem den genauen Rückgabeort und die Tankregelung bestätigen.

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