Mietwagentour Pattaya - Phuket und Zurück
Von Pattaya nach Phuket und Zurück, inkl. Zwischenstopps, sollten ca.10 Tage und 3000 Km eingerechnet werden. Unsere Tour führte von Pattaya aus, über Bangkok, Hua Hin, Bang Saphan, Chumpon, Ranong, Khao Lak, bis nach Phuket und Zurück. (Auf Karte Blau eingezeichnet)
1.Vorbereitung
In Deutschland stellten wir als erstes unsere Reiseroute zusammen, besorgten uns genügend Kartenmaterial und das wichtigste ein Navi mit einer Thailandkarte. Das Navi war von Garmin, denn nur da passt die Karte durch einen Kartetenslot herein.
Unseren Mietwagen buchten wir auch von Deutschland aus, bei Holidayauto dazu kann ich diese Seite sehr Empfehlen: Mietwagen Pattaya
Für die lange Strecke ist ein etwas größeres Auto empfehlenswert, so das man sein Gepäck ohne Probleme unterbringen kann, zudem lässt es sich auf so einer langen Strecke bequemer fahren.
Ein Internationaler Führerschein ist erforderlich, erhältlich auf der Führerscheinstelle und kostet 12 Euro und ist drei Jahre gültig. Um den Internationalen beantragen zu können, braucht man aber erst noch den neuen EU - Führerschein in Scheckkartenformat, wer diesen nicht besitzt kann ihn auch gleich mit beantragen, kostet 25 Euro.
Nachdem wir alle unser Papiere zusammen hatten, stand unserer Reise nichts mehr im Wege und so ging es dann mit Gulf Air Richtung Bangkok.
2. Ankunft Bangkok
Wir landeten früh Morgens am Suvarnabhumi Airport und nahmen uns ein Taxi nach Pattaya, wo wir die ersten drei Tage auch blieben um uns ein wenig Auszuruhen.
Am zweiten Tag nahmen nahmen wir bei der Vermietstation unseren Mietwagen in Empfang und ich muss sagen ein Top Auto! Der Wagen war Nagelneu und übertraf meinen Erwartungen, er ließ sich so schön fahren, so dass lange Strecken kein Problem waren: (Toyota Corolla Altis)

Am nächsten Tag frühmorgens ging es dann los, als erste Station hatten wir Bangkok, wo wir uns zum Mittag mit einen dort ansässigen Bekannten treffen wollten. Nach zwei Stunden fahrt trafen wir in Bangkok ein, dort aber nur einen Umtrunk mit unseren Bekannten nahmen, denn wir wollten am Abend schon in Hua Hin sein.
3. Ankunft Hua Hin
Die 200 Km von Bangkok nach Hua Hin gingen recht flott, so das wir am frühen Abend in Hua Hin eintrafen. Als erstes machten wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft, die wir schnell gefunden hatten und buchten uns erstmal für zwei Nächte ein. In Hua Hin gibt es genügend Hotels, so das man auch ohne Reservierung fündig wird.
Hua Hin bietet einen schönen Strand, sauberes Wasser, jede menge Restaurants und ein Nachtleben mit vielen Bars. Hervorzuheben ist noch die Sauberkeit, die in diesem Städtchen vorhanden ist. Auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten kann man hier begutachten, wie z.b. den Bahnhof, der zu den schönsten in Thailand gehören soll:
Der Vorteil mit dem Auto ist, man ist auf niemanden Angewiesen, schon gar nicht auf die Taximafia. Ziele die außerhalb der Stadt liegen, sind Problemlos zu erreichen. Als nächstes schauten wir uns das 15 km westlich von Hua Hin gelegene Wat Huay Mongkol an.
Luang Phor Tuad war ein Thai Mönch, der enorm beliebt bei den südlichen Thais und zunehmend auch in anderen Teilen des Königreichs war und für die Wunder, die mit ihm in Verbindung gebracht wurden. Die große Buddha-Statue wurde von Königin Sirikit in Auftrag gegeben:
Nachdem wir auch das Gesehen hatten, fuhren wir wieder zurück nach Hua Hin zum chinesische Tempel Khao Takiap am Ende der Bucht, auf den Takiap Hügel, wo man einen einen guten Ausblick über Hua Hin hat:
Das war es dann fürs erste mit Kultur, am Abend wollten wir die Märkte und das Nachtleben inspizieren. Hier gibt es sehr viele Fischrestaurants, einen Nachtmarkt, der aber nicht so viel zu Bieten hat. Hua Hin ist schon eine Reise wert, aber zwei Nächte reichen da Völlig aus. Bevor es dann am nächsten Tag weiter nach Chumphon geht, hier noch ein paar Bilder aus Hua Hin:
4. Ban Krut & Bang Saphang & Chumphon
Früh morgens Starteten wir Richtung Chumphon, für die 270 Km lange Strecke hatten wir vier Stunden Geplant. Auf halber Strecke bemerkten wir ein Hinweisschild zu einen Tempel, der auf den Berg liegt. Den mussten wir uns unbedingt ansehen, also verließen wir die Autobahn bei Bang Saphang.
Zu sehen gibt es auf den Thongchai - Berg ein sehr schönes Wat, das einen herrlichen Blick über die unberührte Küste bietet.
Bang Saphang, das ca. 180 km südlich von Hua Hin liegt, ist eigentlich ein kleines verschlafenes Fischerdorf, am Golf von Thailand. Massentourismus sucht man hier noch vergebens, allerdings sollte man schon Mobil sein, um die Schönheit der Gegend anzusehen.
Die Hauptattraktion sind die mit Kokospalmen gesäumten, endlosen Strände mit kristallklaren Wasser, soweit das Auge reicht:
Nach diesen kurzen Zwischenstopp ging es dann weiter nach Chumphon, dort verbrachten wir zwei Nächte. Viel hat diese Stadt nicht zu bieten, einen abendliche Markt, der in der Stadtmitte jeden Abend öffnet, man sollte aufpassen, das man beim durchschlendern nicht von einem Auto angefahren wird, da die Stände alle auf den Gehweg Platziert sind und für die Fußgänger bleibt nur noch die Straße.
Man kann aber auch für 900 Baht mit dem Katamaran oder Speedboot nach Koh Tao übersetzen, eine richtige Trauminsel mit schneeweißen Stränden und kristallklaren Wasser. Doch leider Spielte bei uns das Wetter nicht mit, es Regnete die ganzen zwei Tage lang in Chumphon.
Wir erkundigten ein wenig die Umgebung, dort kann man viele Höhlen besichtigen und die atemberaubende Landschaft bestaunen:
Da das Wetter hier so Verregnet war, fuhren wir nach den zwei Nächten weiter Richtung Westen nach Ranong.
5. Ranong:
Ranong liegt ca. 120 km von Chumphon entfernt, da wir an diesen Tag bis nach Phuket fahren wollten, machten wir hier nur einen kleinen Zwischenstopp. In Ranong gibt es sehr viele heiße Quellen, von denen wir uns ein paar anschauten und unsere müden Füße hineinhängten:
Danach ging es weiter nach Khao Lak, dort wollten wir ein paar Tage bleiben. nachdem wir uns die Ortschaft so angesehen hatten, beschlossen wir, die letzten 80 Km weiter nach Phuket zu fahren, denn Khao Lak hatte uns überhaupt nicht zugesagt, es ist ein Massentourismus - Ziel und darauf hatten wir keine Lust.
Und so fuhren wir weiter nach Phuket, als wir dort ankamen war es schon Dunkel.
6. Ankunft in Phuket
Wir erreichten Phuket in der Dunkelheit und hatten überhaupt keinen Plan wo wir hin sollten. Also fuhren wir erst einmal nach Phuket Town um uns erst einmal eine Unterkunft zu suchen. Diese hatten wir auch schnell gefunden, 450 Baht, Neue große Zimmer, da buchten wir uns gleich für vier Tage ein.
Wir machten uns erst einmal frisch und fuhren am Abend erst einmal nach Patong um eine Kleinigkeit zu Essen. Patong hatten wir schnell gefunden, da auf Phuket alles gut beschildert ist, doch nur mit Parkmöglichkeiten hapert es ein wenig und so Parkten wir in der Tiefgarage eines Einkaufszentrums.
In Patong war ganz schön was los und so machten wir uns nach dem Essen auf den Weg um das Nachtleben ein wenig zu genießen:
Am nächsten Tag schliefen wir uns erst mal aus und wollten einen Strandtag machen, denn auf unserer Tour hatten wir zwar viel Strände gesehen, aber kein einziges mal dort Baden gegangen, das holten in Phuket nach.
Der Patong Beach hatte uns nicht so zugesagt und so fuhren wir zum Karon Beach, wo wir auch den ganzen Tag verbrachten:
Nach dem eingelegten Badetag fuhren wir am Abend zurück ins Hotel, wo wir uns wieder auf das Nachtleben Vorbereiteten.
Am nächsten Tag machten wir eine Inselrundfahrt und schauten uns noch einige Strände an., die Umgebung und weitere Sehenswürdigkeiten wie das Wat Chalong, die Schmetterlingsfarm, Phuket Aquarim, Phuket Fantasea und den Hafen:
So langsam neigte sich das schöne Leben auf Phuket dem Ende, denn wir mussten in zwei Tagen unsern Wagen in Pattaya wieder abgeben. So entschlossen wir uns, die Strecke Phuket - Pattaya an einem Stück durchzufahren, so das wir Abends in Pattaya ankamen. Wir fuhren früh um 8 Uhr in Phuket los, und nach 1200 Km kamen wir Abends um 8 in Pattaya an.
Schade das wir nicht mehr Zeit hatten, denn auf unseren Rückweg lag noch Krabi und Pangnan, das wären auch noch Interessante Orte gewesen.
Aber diese Tour hatte trotzdem Spass gemacht, ich kann es auf jeden fall Empfehlen!



























































