Wat Phra That Doi Saket liegt auf einem bewaldeten Hügel östlich von Chiang Mai. Die weitläufige Anlage verbindet alte Chedis und große Buddhafiguren mit einer neueren weißen Pagode, einem verehrten Buddha-Fußabdruck und einem modernen Skywalk.
Mir persönlich hat dieser Tempel sogar besser gefallen als der bekannte, oft sehr volle Wat Phra That Doi Suthep. Doi Saket wirkt entspannter, bietet viel Platz und belohnt den Weg nach oben mit schönen Ausblicken über Tempeldächer, Felder und Berge.
Wat Phra That Doi Saket auf einen Blick
- Lage Choeng Doi, etwa 20 Kilometer östlich der Altstadt
- Eintritt Tempel kostenlos; Skywalk derzeit 40 Baht
- Öffnungszeiten derzeit meist täglich 6:00 bis 18:00 Uhr
- Bekannt für großen Buddha, Pagoden, Fußabdruck und Skywalk
- Anfahrt am bequemsten mit Mietwagen, Roller oder Fahrdienst
- Parken Stellplätze in den oberen Tempelbereichen
Anreise von Chiang Mai nach Doi Saket
Vom Tha Phae Gate in Chiang Mais Altstadt sind es ungefähr 20 Kilometer bis zum Tempel. Du folgst zunächst der Straße 118 in Richtung Chiang Rai und biegst im Bezirk Doi Saket auf die 1007 ab. Je nach Verkehr dauert die Fahrt mit dem Auto etwa 35 bis 45 Minuten.
Das Gelände verteilt sich auf mehrere Ebenen. Mit dem Fahrzeug kannst du bis zu den oberen Bereichen fahren; Parkplätze gibt es sowohl beim Haupttempel als auch bei der weißen Pagode. So musst du nicht die gesamte lange Treppe vom Fuß des Hügels hinaufgehen.
Route zum Wat Phra That Doi Saket bei Google Maps öffnen →
Liegender Buddha und großer Buddha
Schon am Treppenaufgang fällt der große liegende Buddha auf. Von dort führen breite Stufen, flankiert von Tierfiguren, weiter nach oben. Wer die Treppe nimmt, erlebt den Wechsel vom unteren Gelände zum großen sitzenden Buddha besonders eindrucksvoll.


Oben öffnet sich der Blick zurück auf die Anlage und die Berglandschaft. Der goldene Buddha sitzt auf einem hohen Sockel und ist schon aus größerer Entfernung zu sehen. Rund um die Statue bleibt genug Platz, um sie aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.



Geschichte und alter Chedi
Die Geschichte des Tempels reicht mehrere Jahrhunderte zurück; für die heutige Anlage wird häufig das Jahr 1612 genannt. Der Tempel ist eng mit der Verehrung buddhistischer Reliquien verbunden. Der alte Chedi soll der Überlieferung nach Haarreliquien Buddhas bewahren.
Der historische Bereich wirkt wesentlich zurückhaltender als die neueren Bauten. Zwischen Bäumen stehen der weiß-goldene Chedi, Gebetshallen und kleinere Gebäude. Gerade dieser Kontrast macht den Rundgang abwechslungsreich.



Weiße Pagode und verehrter Buddha-Fußabdruck
Etwa 500 Meter vom Hauptbereich entfernt steht eine große weiße Pagode. Im Zentrum ihres kreisförmigen Innenraums befindet sich ein Fußabdruck, der Buddha zugeschrieben und unter Glas geschützt wird. Der Fund wurde 2013 bekannt; anschließend entstand der auffällige Neubau darüber.
Schon außen unterscheidet sich die Pagode deutlich vom älteren Tempel: weiße Fassaden, eine hohe gestufte Spitze, Buddhafiguren und Naga-Schlangen bestimmen das Bild. Im Inneren lenken die symmetrischen Säulen und Deckenverzierungen den Blick auf den kleinen zentralen Schrein.
Bildergalerie: Pagode und Buddha-Fußabdruck
Skywalk mit Blick über Doi Saket
Neben der weißen Pagode führt ein moderner Skywalk über den bewaldeten Hang. Der gerade Steg besteht aus einer grünen Stahlkonstruktion mit transparenten Abschnitten. Von hier blickst du über den Bezirk Doi Saket und bei klarer Sicht weit in die umliegende Berglandschaft.
Für den Skywalk werden online derzeit 40 Baht genannt. Da sich Preise und Zugangsregeln ändern können, solltest du die Angaben vor Ort prüfen. Bei Nässe oder starkem Wind kann der Zugang eingeschränkt sein.




Tipps für deinen Besuch
- Früh starten: Am Morgen ist es meist ruhiger und die Fernsicht häufig besser.
- Zeit für beide Bereiche lassen: Haupttempel, große Buddhas, Pagode und Skywalk liegen nicht direkt nebeneinander.
- Schultern und Knie bedecken: Auch die neueren Gebäude gehören zu einer aktiven Tempelanlage.
- Schuhe ausziehen: Vor Gebetshallen und gekennzeichneten Innenbereichen bleiben sie draußen.
- Sonnenschutz mitnehmen: Rund um die weiße Pagode und auf dem Skywalk gibt es wenig Schatten.
- Eigenes Fahrzeug nutzen: Damit lassen sich die Tempelbereiche und weitere Ziele östlich von Chiang Mai am einfachsten verbinden.
Ausflüge und private Touren vergleichen
Wenn du nicht selbst fahren möchtest, kannst du private Touren und Ausflüge ab Chiang Mai vergleichen. Prüfe vor der Buchung genau, ob Doi Saket oder deine gewünschten Ziele enthalten sind.
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Weitere Ausflugsziele in der Nähe
Mit einem eigenen Fahrzeug lässt sich Doi Saket gut in einen Tagesausflug östlich von Chiang Mai einbauen. Besonders passend sind das Bergdorf Mae Kampong und die heißen Quellen von San Kamphaeng. Plane die Route vorher, denn die Ziele liegen nicht direkt nebeneinander.
Mein Fazit zum Wat Phra That Doi Saket
Wat Phra That Doi Saket lohnt sich besonders, wenn du eine abwechslungsreiche Tempelanlage abseits der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten von Chiang Mai suchst. Der alte Chedi, der große Buddha und die moderne Pagode wirken wie unterschiedliche Kapitel, gehören aber zu einem überraschend stimmigen Rundgang.
Für mich war gerade die ruhigere Atmosphäre der größte Pluspunkt. Zusammen mit dem Skywalk und der Aussicht ist Doi Saket eine sehr gute Alternative zum oft überlaufenen Doi Suthep – und mit Mae Kampong oder San Kamphaeng lässt sich daraus ein schöner Tagesausflug machen.
Kurz beantwortetHäufige Fragen zum Wat Phra That Doi Saket
Der Tempel kann kostenlos besucht werden. Für den Skywalk werden online derzeit 40 Baht genannt; aktuelle Preise stehen vor Ort.
Als tägliche Besuchszeit wird derzeit meist 6:00 bis 18:00 Uhr genannt. Zeiten können sich kurzfristig ändern.
Vom Tha Phae Gate sind es ungefähr 20 Kilometer. Mit dem Auto dauert die Fahrt je nach Verkehr rund 35 bis 45 Minuten.
Zu den Höhepunkten gehören der große sitzende Buddha, der alte Chedi, die weiße Pagode mit dem verehrten Fußabdruck und der Skywalk.
Für beide Bereiche des weitläufigen Geländes sind ungefähr 90 Minuten bis zwei Stunden sinnvoll.
Mae Kampong und die heißen Quellen von San Kamphaeng lassen sich mit eigenem Fahrzeug gut in einen Tagesausflug einbauen.








