Erfahre alles über den Mitsubishi Pajero Sport als Mietwagen in Thailand: Stärken, Schwächen und meine persönlichen Erfahrungen.
In diesem Testbericht teile ich meine Eindrücke zu Fahrkomfort, Ausstattung, Platzangebot, Mietpreis und Dieselverbrauch. Wir waren zu viert mit viel Gepäck unterwegs und fuhren von Pattaya nach Kanchanaburi.
Mitsubishi Pajero Sport als Mietwagen auf einen Blick
- Reise: von Pattaya nach Kanchanaburi
- Besetzung: vier Personen mit vier großen Koffern und Handgepäck
- Gebuchte Klasse: Toyota Fortuner oder vergleichbarer großer SUV
- Erhaltenes Fahrzeug: Mitsubishi Pajero Sport
- Mein damaliger Mietpreis: 60 Euro pro Tag inklusive gebuchtem Versicherungspaket
- Meine damalige Kaution: 20.000 Baht per Kreditkarte
- Mein Verbrauch: durchschnittlich etwa 8,7 Liter Diesel pro 100 Kilometer
- Mein Eindruck: komfortabel und geräumig, aber groß und etwas träge
- Wichtig: Preise, Kaution und Ausstattung können heute abweichen
Geräumiger SUV für Thailand: Mitsubishi Pajero Sport
Unsere Reise führte uns mit vier Personen und viel Gepäck von Pattaya nach Kanchanaburi. Da wir ein geräumiges Auto benötigten, fiel unsere Wahl auf einen SUV. Gebucht war ursprünglich ein Toyota Fortuner, doch der Vermieter stellte uns einen Mitsubishi Pajero Sport aus derselben Fahrzeugkategorie bereit.
Genau daran sieht man, wie Mietwagenbuchungen häufig funktionieren: Reserviert wird eine Fahrzeugklasse und nicht immer ein garantiertes Modell. Für uns war der Tausch kein Nachteil, weil der Pajero Sport ausreichend Platz und die erwartete Ausstattung bot.

Meist buchst du „oder ähnlich“
Prüfe bei einem großen SUV vor allem Automatik, Anzahl der Sitzplätze, Gepäckangabe und Antriebsart. Ein bestimmtes Modell erhältst du nur, wenn es ausdrücklich garantiert wird.
Mietpreise und Buchung
Der Mietpreis inklusive des von mir gewählten Versicherungspakets betrug damals 60 Euro pro Tag. Für eine einzelne Person wäre mir das recht teuer gewesen. Da wir zu viert unterwegs waren, konnten wir Mietpreis und Kraftstoffkosten untereinander aufteilen.
Ich hatte den Wagen wie gewohnt bereits in Deutschland über Sunny Cars* reserviert. Für mich war neben der Fahrzeuggröße vor allem wichtig, dass der gebuchte Versicherungsschutz zu unserer Reise passte.
Kaution bei meiner Anmietung
Für das Fahrzeug wurden damals 20.000 Baht als Kaution auf der Kreditkarte geblockt. Das ist mein persönlicher Erfahrungswert und kein allgemeingültiger Betrag. Maßgeblich sind immer die aktuellen Mietbedingungen des konkreten Angebots.
Der Mietwagenanbieter am Abholort in Pattaya war Enterprise, das Fahrzeug selbst stammte von Thai Rent a Car. An der Heckscheibe waren sogar Aufkleber mehrerer Mietwagenanbieter zu sehen.

Großen SUV für Thailand vergleichen und buchen
Vergleiche nicht nur den Tagespreis. Bei einem großen und wertvollen Fahrzeug sind Versicherung, Haftpflichtdeckung, Kaution und Ausschlüsse besonders wichtig.
- Vollkaskoschutz und Erstattung einer Selbstbeteiligung prüfen
- Haftpflichtdeckung sowie Glas, Reifen und Unterboden vergleichen
- Tankregelung, Freikilometer und Höhe der Kaution kontrollieren
* Partnerlink: Bei einer Buchung erhalte ich eine Provision. Dein Preis bleibt unverändert. Leistungen und Bedingungen richten sich nach dem ausgewählten Angebot.
Ausstattung des Mitsubishi Pajero Sport in Thailand
Unser Mitsubishi Pajero Sport überraschte mich mit einer umfangreichen Ausstattung. Wichtig ist aber: Motorisierung und Details unterscheiden sich nach Baujahr, Ausstattungsvariante und Vermieterflotte.
| Merkmal | Bei unserem Mietwagen | Mein Eindruck |
|---|---|---|
| Sitze und Türen | 7 Sitze, 5 Türen | zu viert sehr großzügig |
| Getriebe und Antrieb | Automatik und Allrad | angenehm auf langen Strecken |
| Klimaanlage | vorhanden | für alle Sitzreihen wichtig |
| Parkhilfen | Rückfahrkamera, Sensoren vorn und hinten | bei der Fahrzeuggröße sehr hilfreich |
| Innenraum | Ledersitze, USB und 220-Volt-Steckdose | komfortabel und praktisch |
| Navigation und Medien | Navigation, Android Auto und Display im Fond | auf langen Etappen nützlich |
Fahrkomfort und Dieselverbrauch
Auf unserer Fahrt nach Kanchanaburi zeigte der Bordcomputer durchschnittlich 8,7 Liter Diesel pro 100 Kilometer. Angesichts von vier Personen, viel Gepäck, Stadtverkehr und meiner teilweise zügigen Fahrweise war das für mich vertretbar.
Der Fahrkomfort war insgesamt sehr gut. Die Sitze blieben auch auf längeren Strecken bequem und die Bedienelemente waren sinnvoll angeordnet. Wegen seines Gewichts wirkte der Pajero Sport jedoch etwas träge. Beim Beschleunigen und in engeren Kurven fühlte er sich weniger agil an als ein kleinerer Mietwagen.

Für lange Etappen komfortabel, für enge Städte ziemlich groß
Auf Schnellstraßen und langen Überlandstrecken gefiel mir die ruhige Fahrt. Beim Parken und in schmalen Straßen war die Größe dagegen deutlich spürbar. Rückfahrkamera und Parksensoren waren deshalb mehr als nur eine nette Zugabe.
Kofferraum des Mitsubishi Pajero Sport
Der große Kofferraum war für uns der wichtigste Pluspunkt. Vier große Koffer und zusätzliches Handgepäck ließen sich unterbringen. Zu viert blieb der Innenraum angenehm geräumig und das Gepäck konnte sicher verstaut werden.
Wer alle sieben Sitze benötigt, sollte genauer hinsehen: Mit aufgestellter dritter Sitzreihe bleibt deutlich weniger Gepäckraum. Für sieben Personen mit großen Koffern wäre ein größerer Van oft die praktischere Wahl.


Innenausstattung und Technik
Die schwarzen Ledersitze und die Bedienelemente am Lenkrad wirkten hochwertig und praktisch. Besonders hilfreich war die Smartphone-Anbindung: So konnte ich Google Maps auf dem zentralen Display verwenden.


Auch auf der Rücksitzbank war für drei Personen ausreichend Platz. Das ausklappbare Display im Dach ließ sich für die Unterhaltung der Mitfahrer nutzen und war auf der längeren Fahrt eine praktische Ergänzung.


Fazit: Mitsubishi Pajero Sport als Mietwagen in Thailand
Der Mitsubishi Pajero Sport war für unsere Reise ein komfortabler und vielseitiger Mietwagen. Auf der langen Strecke überzeugten mich das großzügige Platzangebot, die bequemen Sitze und die umfangreiche Ausstattung.
Für eine einzelne Person wäre mir der SUV wegen Mietpreis, Verbrauch und Größe zu aufwendig. Für vier Reisende mit viel Gepäck passte er dagegen sehr gut. Die Kosten ließen sich teilen und niemand musste auf der längeren Fahrt beengt sitzen.
Wenn du noch zwischen Kleinwagen, Limousine und SUV schwankst, hilft dir mein Vergleich der Mietwagenklassen in Thailand bei der Auswahl.
Häufige Fragen zum Mitsubishi Pajero Sport als Mietwagen
Für mehrere Personen, viel Gepäck und längere Strecken fand ich ihn sehr komfortabel. Für eine einzelne Person oder reine Stadtfahrten wäre mir ein kleinerer und sparsamerer Mietwagen lieber.
Das Fahrzeug besitzt je nach Ausführung bis zu sieben Sitze. Auf meiner Reise waren wir zu viert und konnten vier große Koffer sowie Handgepäck verstauen. Werden alle Sitzplätze genutzt, schrumpft der Kofferraum deutlich.
Der Bordcomputer zeigte auf meiner Fahrt mit vier Personen und Gepäck durchschnittlich etwa 8,7 Liter Diesel pro 100 Kilometer. Route, Fahrweise, Verkehr und Fahrzeugversion beeinflussen den Verbrauch.
Meist wird eine Fahrzeugklasse mit einem Beispielmodell und dem Zusatz oder ähnlich gebucht. Ich hatte einen Toyota Fortuner reserviert und erhielt einen Mitsubishi Pajero Sport derselben Kategorie.
Bei meiner damaligen Anmietung wurden 20.000 Baht auf der Kreditkarte geblockt. Das ist mein persönlicher Erfahrungswert; die aktuelle Kaution steht in den Bedingungen des jeweiligen Angebots.
Bei vier Personen mit viel Gepäck können sich Mietpreis und Kraftstoffkosten gut verteilen. Außerdem bleibt ausreichend Platz für lange Etappen. Für kurze Wege ist ein großer SUV dagegen oft unnötig.
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