Kleine Kinder, die abends durch die Straßen von Pattaya oder Bangkok ziehen, und durch ihr aufdringliches Verhalten Blumen, Kaugummis oder Leuchtbänder an Touristen zu verkaufen, wollen in erster Linie nur das Mitleid der Urlauber erwecken.

Es ist nicht die schiere Not, dass die Kinder die ganze Nacht durch die Barviertel ziehen, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren, sondern ein knallhartes Geschäft, das von Hintermännern straff organisiert ist. Die Kinder, die abends von Bar zu Bar ziehen und Kaugummis oder Blumen verkaufen, sind meistens Kinder aus den Nachbarländern, die hier von skrupellosen Frauen zum Verkaufen oder teilweise auch zum Klauen geschickt werden.

Manche Kinder sind auf Taschendiebstahl spezialisiert, besonders aufpassen sollte man, wenn sich einem mehrere Kinder nähern, die einem aufdringlich ihre Blumensträuße an den Körper drücken, um sie verkaufen zu wollen. Die Blumen dienen nur als Ablenkung, während einer den Touristen ablenkt, bedient sich ein anderer an den Wertsachen.

Mit ihren schnellen und flinken Fingern ist der Geldbeutel schneller weg, als man denkt, da ich selber Opfer eines solchen Diebstahls geworden bin. Man sollte es vermeiden, dass einem die Kinder zu nahe kommen, vor allem wenn es sich um eine Gruppe aus mehreren Kindern handelt, die sehr aufdringlich werden und immer wieder versuchen, einen anzugrapschen. Hier ist äußerste Vorsicht geboten und man sollte sich nicht ablenken lassen, sondern seine Wertsachen im Auge behalten.

Viele Touristen geben den Kindern Geld oder kaufen ihnen etwas aus Mitleid ab, doch davon kann ich nur abraten. Dadurch, dass Touristen den Bettelkindern Geld schenken oder etwas abkaufen, tun Sie nichts Gutes, sondern heizen den Kinderhandel in Thailand nur noch weiter an, auch wenn es nur 5 Baht sind, geben Sie diesen Kindern nichts, die bekommen das Geld von ihrer "Aufpasserin", die unauffällig 10 Meter weiter entfernt steht, wieder abgenommen.

Blumenverkäufer in Thailand

Straßenkinder in Thailand


Wenn Sie etwas Gutes tun wollen, dann Spenden Sie an einer der vielen Wohltätigkeits-Organisationen, dort ist das Geld besser aufgehoben, als in den Händen von Kriminellen.