Sehr beliebt bei Touristen ist die in Thailand angebotene Fisch-Spa-Therapie. In jedem Einkaufszentrum oder Massageladen sind die großen Aquarien, die mit vielen kleinen Fischen bestückt sind, zu finden.

Ab 100 Baht kann sich der Kunde seine Füße in das mit kleinen Fischen (Knabberfisch, Doctor Fish, Saugbarben oder Garra rufa heißen die kleinen Fische) gefüllte Wasserbecken stecken und die abgestorbenen Hautteile von den Fischen abknabbern lassen. Die Behandlung ist am Anfang eine kitzlige Angelegenheit, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Wie öfters in der Presse zu lesen ist, soll die Fußpflege mit Hilfe von Fischen ein Gesundheitsrisiko darstellen, wie z.b. Übertragungen von ansteckenden Hautkrankheiten. Ob das aber wirklich so schlimm sein soll, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, eher würde ich sagen, es ist einfach nur ekelig, wenn man sieht, an was für Füße die Fische dort knappern.

Ich habe die Fisch-Fußpflege einmal ausprobiert und hatte keine bleibenden Schäden davongetragen, allerdings macht man sich schon so seine Gedanken, wenn man mitbekommt, wenn Kunden ihre Füße mit Fußpilz, Nagelpilz, Wundinfektionen, Hautkrankheiten usw. in das Becken stecken. Ob nach dem Knabberspaß danach das Wasser gewechselt wird, kann ich mir nicht vorstellen, gesehen hatte ich das noch nie. Der nächste Kunde darf sich darauf freuen, seine Füße in ein Wasserbecken voll mit abgestorbenen Hautpartikeln von zahlreichen Vorgänger zu tauchen.

Wer sich eine Fisch-Spaß-Therapie in Thailand gönnen möchte, sollte darauf achten, das dass Becken immer mit frischem Wasser gefüllt ist und nicht zu viele Schwebeteilchen (Hautreste) im Wasser herumtreiben. Ein weiteres Erkennungsmerkmal von guten Therapie-Läden ist, dass die Füße des Kunden vorher mit Seife und Wasser vor dem Hineintauchen gereinigt werden.

Fisch-Fußpflege Thailand:

Fisch-Spa-Therapie, Fische an den Füßen knabbern lassen

Fish-Spa-Therapie