Tuk Tuk Bangkok
Tuk Tuk in Bangkok

Wer in Bangkok zu Fuß unterwegs ist, kann davon ausgehen, dass es nicht lange dauern wird, von einen Tuk Tuk Fahrer angesprochen zu werden.

Die meistens so hilfsbereit wirkenden Tuk-Tuk Fahrer Fahrer sind alle Schlepper, die auf Provisionsbasis für bestimmte Geschäfte arbeiten und Touristen mit falschem Versprechen dorthin locken wollen, um überteuerte Fälschungen oder minderwertige Produkte für viel Geld an gutgläubige Touristen zu verkaufen. Vor allem vor Hotels und von Touristen stark frequentierten Sehenswürdigkeiten lungern die Tuk Tuk Fahrer herum und halten Ausschau nach zahlungskräftiger Beute.

Am schlimmsten sind die Tuk Tuk Fahrer in Bangkok, auf denen sollte man, wenn möglich ganz verzichten. Die Abzocke der Tuk Tuk Fahrer in Bangkok ist immer dieselbe: Man sagt dem Fahrer sein Fahrziel, macht einen Preis aus, oder der Fahrer macht einen sehr günstigen Fahrpreis für eine Stadtrundfahrt. Kaum losgefahren sagt er, dass z. b. der Tempel geschlossen hat, oder so tut, als ob er das Ziel nicht kennt. Darauf hin wird dann schon am ersten Schmuckgeschäft angehalten, wo man etwas kaufen soll.

In den Geschäften wird der Tourist von den Verkäufern unter Druck gesetzt etwas zu kaufen. Wer dann aber nicht bereit ist, etwas zu kaufen und weiterfahren möchte, für den hat der Fahrer plötzlich keine Zeit mehr, weil ihm ja die Provision durch die Finger ging. Aber sein Fahrgeld will der Fahrer trotzdem haben, da kann es schon heftige Diskussionen geben.

Wer in Bangkok unbedingt mit einem Tuk Tuk fahren will, sollte generell nur in Taxis oder Tuk-Tuks steigen, deren Fahrer sie selbst angesprochen haben und auf keinen Fall die Angebote von günstigen Stadtrundfahrten annehmen. Man sollte daher nicht aus Höflichkeit das Angebot annehmen und sich auf keine weiteren Diskussionen einlassen oder am besten sagen "ich laufe lieber".

Tuk Tuk Stadtrundfahrt Bangkok:

Bei meinem letzten Urlaub hatte ich mich als ahnungslosen Tourist ausgegeben und wollte einmal testen, was an so einer günstigen oder gar gratis angebotenen Stadtrundfahrt dran ist. Nach drei Stunden und einigen Verkaufsgesprächen habe ich dem Fahrer 50 Baht in die Hand gedrückt und genervt das Weite gesucht, gesehen außer diesen Ramschläden hatte ich nix.

Zwar bieten viele Tuk-Tuk Fahrer Stadtrundfahrten für 20 oder 50 Baht an und weisen gleich darauf hin, das sie dafür bei einem Schneiderladen oder einem anderen Nepp-Laden nur kurz anhalten. Der Grund dafür ist, das diese für jeden angeschleppten Tourist einen Tankgutschein erhalten, kauft man was, gibt es zusätzliche eine kleine Provision. Doch darauf sollte man verzichten, denn das Verkaufsgespräch ist nervig und dauert ewig. Man wird nur vollgelabert wie günstig alles ist und Bla Bla Bla Bla. Danach geht es weiter, aber nicht zum gewünschten Fahrziel, sondern auf umwegen zum nächsten Ramschladen.

Wie fährt man in Bangkok mit dem Tuk Tuk?

Am besten überhaupt nicht! Diese unkomfortablen Fahrzeuge haben nicht nur überzogene Fahrpreise, sondern versauen einem noch mit ihren Besuchen in den Schneidergeschäften den ganzen Tag. Kauft man nichts, wird man sogar von den Verkäufern beleidigt und des Ladens verwiesen.

Daher mein Rat an allen zukünftigen Touristen:
Ein Tuk Tuk sowie all die Schneider- und Schmuckgeschäfte in Bangkok (von den Tuk Tuk Fahrer übrigens Fabriken genannt) braucht kein Mensch - Alles Abzocke, Überteuert und Betrug!

Tuk Tuk fahren in Bangkok gefährlich?

Die meisten Tuk Tuk Fahrer brettern mit hoher Geschwindigkeit durch Bangkok und schlängeln sich an jedem Verkehrsstau vorbei. Hier möchte ich bei einem Unfall nicht in einem Tuk Tuk sitzen, denn einen Schutz wie Sicherheitsgurte oder einer geschlossenen Fahrgastzelle für die Fahrgäste gibt es keinen.