Diesmal ging es mit Malaysia Airlines von Frankfurt über Kuala Lumpur nach Bangkok – hier mein kompakter Erfahrungsbericht.
Historischer Reisebericht
Malaysia Airlines stellte die eigene Nonstopverbindung zwischen Frankfurt und Kuala Lumpur am 29. Mai 2015 ein. Mein Bericht beschreibt den damaligen Flug und kein aktuelles Angebot. Flugzeug, Sitzkonfiguration, Gepäckregeln, Check-in und Service können heute anders sein. Aktuelle Verbindungen findest du im Flugplan von Malaysia Airlines.
Mein damaliger Flug auf einen Blick
- Strecke: Frankfurt – Kuala Lumpur – Bangkok
- Langstrecke: Boeing 777-200 in der Economy Class
- Weiterflug: Boeing 737-800 auf MH784
- Flugzeit: etwa 11:55 Stunden bis Kuala Lumpur und rund 2 Stunden bis Bangkok
- Umsteigezeit: knapp 3 Stunden am Kuala Lumpur International Airport
- Freigepäck damals: 30 kg in meinem Economy-Tarif
- Mein Eindruck: guter Sitzabstand, ordentliche Verpflegung und entspannter Transit
Gebucht habe ich den Flug über Trip.com*. Das Gesamtpaket hat überzeugt: faire Preise, angenehme Umsteigezeiten, 30 kg Freigepäck in der Economy Class und sogar eine kostenlose Sitzplatzreservierung.
Nach der Buchung kam die Reservierungsnummer direkt per E-Mail. Damit konnte ich mein Ticket bequem auf der Website von Malaysia Airlines abrufen und ausdrucken. Praktisch: Über mögliche Flugzeitänderungen wurde ich auch automatisch informiert.
Malaysia Airlines (MAS) ist die nationale Fluggesellschaft Malaysias und Mitglied der Luftfahrtallianz Oneworld. Bis Ende Mai 2015 flog Malaysia Airlines mit MH005 mehrmals pro Woche nonstop von Frankfurt nach Kuala Lumpur und mehrmals täglich weiter nach Bangkok.
Die reine Flugzeit von Frankfurt nach Kuala Lumpur lag bei etwa 11:55 Stunden. Nach einem knapp dreistündigen Zwischenstopp ging es mit einer Boeing 737-800 weiter nach Bangkok. Dieser zweite Flug dauerte ungefähr 2 Stunden.
Freigepäck bei Malaysia Airlines
Bei meinem damaligen Economy-Ticket waren 30 kg Freigepäck enthalten. Für Übergepäck wurden zu dieser Zeit etwa 30 Euro pro Kilogramm berechnet. Das Handgepäck durfte maximal 7 kg wiegen; bei mir wurde es nicht nachgewogen.
Die 30 kg waren Bestandteil meines damaligen Tarifs und sind keine aktuelle Pauschalangabe. Malaysia Airlines verkauft heute unterschiedliche Economy-Tarife. Prüfe deshalb vor der Buchung die aktuellen Gepäckbedingungen. Für Economy-Handgepäck nennt die Airline weiterhin ein Gepäckstück bis 7 kg.
Check-in am Flughafen Frankfurt
Der Check-in von Malaysia Airlines befand sich damals in Terminal 2. Wer mit der Bahn ankam, konnte bereits am Fernbahnhof den AiRail Check-in nutzen und musste sein Gepäck nicht bis zum Terminal tragen.
Ich nutzte den Web Check-in, der damals 48 Stunden vor dem Abflug öffnete. Dadurch konnte ich kostenlos einen noch verfügbaren Sitzplatz auswählen, die Bordkarte ausdrucken und am Flughafen den schnelleren Online-Check-in-Schalter nutzen.
Pro Check-in-Vorgang ließ sich immer nur eine Flugstrecke einchecken. Für den Anschlussflug von Kuala Lumpur nach Bangkok war der Online-Check-in deshalb erst 48 Stunden vor dessen Abflug möglich.
Sitzkomfort & Service in der Economy Class
Auf meiner Langstrecke kam eine Boeing 777-200 mit insgesamt 287 Sitzen und einer 2-5-2-Bestuhlung in der Economy Class zum Einsatz. Eine Sitzplatzreservierung war empfehlenswert: In den Randreihen A und K befanden sich Elektronikboxen im Fußraum, während die mittleren Plätze D bis H weniger angenehm waren. Gut fand ich unter anderem Reihe 11 sowie die Plätze 29 C und 29 J.
Der Sitzabstand lag bei ungefähr 89 cm und war für den fast zwölfstündigen Flug angenehm. Auch die verstellbaren Kopfstützen machten sich positiv bemerkbar. Steckdosen oder USB-Anschlüsse gab es an meinem Platz nicht.
Innenkabine & Entertainment (B777-200)
Die Kabine wirkte schon bei meinem Flug etwas in die Jahre gekommen. Das Unterhaltungssystem hatte einen Bildschirm von ungefähr 6,5 Zoll, keinen Touchscreen und eine Fernbedienung am Kabel. Die Auswahl an Filmen, Musik und Spielen war überschaubar; Flugroute und verbleibende Reisezeit wurden ebenfalls angezeigt.
Bordservice
Insgesamt war der Service in Ordnung. Auf der Strecke Frankfurt – Kuala Lumpur gab es zwei warme Mahlzeiten mit jeweils zwei Menüs zur Auswahl und zusätzlich eine Sky Snax-Box. Getränke einschließlich alkoholischer Getränke waren inklusive; zwischen den Essenszeiten fielen die Getränkerunden allerdings eher knapp aus.
Catering: Die Verpflegung war reichhaltig und geschmacklich gut. Sogar das Frühstück, das normalerweise nicht zu meinen Favoriten zählt, überzeugte mich.
Sauberkeit: Die Toiletten waren während meines Fluges durchgehend sauber. Papier und Hygieneartikel waren immer vorhanden.
Auch mit der Pünktlichkeit war ich zufrieden: Kuala Lumpur erreichten wir ungefähr 30 Minuten vor der planmäßigen Ankunft.
Zwischenstopp/Umsteigen in Kuala Lumpur (KLIA)
Als Transitflughafen war KLIA am frühen Morgen angenehm ruhig. Für den Zeitvertreib gab es Restaurants und Duty-free-Geschäfte. Besonders interessant fand ich den KLIA Jungle Boardwalk im Transitbereich, einen kleinen regenwaldartigen Garten mit Vögeln und einem kurzen Pfad.
Der Flughafen bestand bei meinem damaligen Umstieg aus zwei großen Bereichen, zwischen denen der Aerotrain verkehrte. Die Züge fuhren zu dieser Zeit ungefähr alle drei Minuten.
Weiterflug MH784: Kuala Lumpur → Bangkok
Die Entfernung nach Bangkok betrug ungefähr 1.100 km, die Flugzeit rund 2 Stunden. Mein Flug MH784 wurde mit einer Boeing 737-800 durchgeführt. Die Economy Class hatte eine 3-3-Bestuhlung und weiche Kunstledersitze. Der Sitzabstand von etwa 77 cm war für diese kurze Strecke in Ordnung.
Entertainment: Das System war deutlich moderner als auf der damaligen Langstrecke. An jedem Sitz befand sich ein 9-Zoll-Touchscreen mit USB-Anschluss und Moving Map.
Service an Bord: Die Crew war freundlich. Es gab ein warmes Menü und großzügige Getränkerunden mit Bier, Wein und Säften. Auf diesem kurzen Abschnitt empfand ich den Service sogar aufmerksamer als auf der Langstrecke.
Fazit
Komfort vor High-Tech: Mir ist ein guter Sitzabstand wichtiger als das allerneueste Unterhaltungssystem. Trotz der damals schon älteren Boeing-777-Kabine war der Langstreckenflug bequem, und das Umsteigen in Kuala Lumpur verlief angenehm entspannt.
Positiv in Erinnerung geblieben sind mir das damalige 30-kg-Freigepäck, die ordentliche Verpflegung und die gute Pünktlichkeit. Die Gesamtflugzeit war wegen des Umwegs über Kuala Lumpur natürlich länger als bei einem Nonstopflug. Als persönlicher Rückblick zeigt der Bericht, warum ich mit dem Gesamtpaket dennoch zufrieden war.
Alternative Verbindungen ab Frankfurt vergleichen
Die frühere Malaysia-Airlines-Nonstopverbindung nach Kuala Lumpur besteht nicht mehr. Für Bangkok kannst du heute Nonstopflüge und Verbindungen mit einem Zwischenstopp vergleichen.
- Direktflüge und Umsteigeverbindungen gegenüberstellen
- Gesamtreisezeit und Umsteigedauer vergleichen
- Gepäckregeln und Tarifbedingungen vor der Buchung prüfen
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